Sonntag, Mai 20, 2012
   
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Lokales

Feuerwehr löscht Flächenbrand in den Kälbersträuchern

Am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr ist es in den Kälbersträuchern zwischen Mittelherwigsdorf und Spitzkunnersdorf zu einem Flächenbrand gekommen. Das Feuer war dort auf bisher unbekannte Weise ausgebrochen und breitete sich auf etwa 40 Quadratmetern aus. Die Feuerwehr konnte es schnell löschen. Allerdings entstand ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro, wie die Polizei gestern mitteilte.

Nach Einschätzung der Polizei könnte eine brennende Zigarette, die aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug in die Landschaft geworfen wurde, den Brand ausgelöst haben. Die Polizei bittet deshalb alle Raucher, keine Zigaretten aus dem Fahrzeug zu werfen. (SZ)

 

Randfichten stellen die Oberlausitz vor

Bis kommenden Montag ist der MDR in der Zittauer Region unterwegs – mit vielen Stars und Sternchen aus der Volksmusikbranche.

Noch bis einschließlich kommenden Montag filmt der MDR Auftritte von Stars und Sternchen, die volkstümlichen Schlager singen, Interviews mit ihnen und auch verschiedene Lokalpromis in der Zittauer Region. Die Ausbeute davon – ganze 89 Minuten – strahlt der Sender unter dem Titel „Mit Volldampf durch die Oberlausitz. Neue Abenteuer mit ,De Randfichten’“ am 24.Februar um 20.15 Uhr aus.

Außer den durch „Lebt denn der alte Holzmichl noch?“ bekannt gewordenen „Randfichten“ kommen auch Olaf Berger, Francine Jordi, Simon Rädler, Simone, die Bergkameraden, Laura Wilde, Katharina Herz, Kathrin und Peter und Ronny Weiland in die Region. Drehorte sind neben den Orten Großschönau, Jonsdorf, Bertsdorf-Hörnitz, Olbersdorf, Oybin auch Ausflugsziele, wie der Bertsdorfer Bahnhof oder das Jonsdorfer Schmetterlingshaus. Laut Programmankündigung wollen die drei Erzgebirger auch entdecken, dass in der Oberlausitz sogar im Winter echte Bananen auf Bäumen wachsen. (kaz)

Von Katja Zimmermann

Dienstag, 7. Februar 2012
(Sächsische Zeitung)
 

Biertransporter rammt Haus in Eibau

Ein Lastwagen geriet gestern auf der glatten B96 ins Schlingern, krachte in ein Haus. Die Bewohner hatten Glück im Unglück.

Familie Pfeiffer aus Eibau lag noch im Bett, als es gestern gegen 6Uhr morgens einen lauten Knall gab. Ein Lkw krachte in die Hauswand und damit in die Stube der Pfeiffers. Die Tochter der Hauseigentümerin hatte großes Glück, dass sie nicht verletzt wurde, denn sie schlief genau in dem Raum, den der Lkw-Anhänger mit voller Wucht traf, unmittelbar neben der Einschlagstelle auf dem Sofa. „Hier hatte ich die Couch ausgezogen“, zeigt sie. Das Bettzeug liegt noch da – neben Schutt, Holz und Ziegeln, die der Aufprall ins Zimmer gedrückt hat. Normalerweise wird der Raum nicht als Schlafzimmer genutzt. Aber gestern übernachtete ausnahmsweise die Tochter bei ihrer Mutter, die sonst allein hier wohnt. „Seit dem Hochwasser haben wir Bedenken, dass es wieder Wasser ins Haus drückt“, erklärt die Familie. Direkt hinterm Haus fließt das Landwasser, das aufgrund von Schnee- und Regenfällen in den letzten Tagen schon wieder bedrohlich angestiegen ist. An den Sommer vor zwei Jahren, als das schlimme Hochwasser die Oberlausitz überraschte, haben auch Pfeiffers keine guten Erinnerungen. Deswegen schlafe sie an solchen kritischen Tagen lieber im Elternhaus, erzählt die Tochter, damit die betagte Mutter im Notfall nicht auf sich allein gestellt ist.

   

Bundesrat will zu Wunschkennzeichen schnellen Entscheid

Landkreis/Berlin. Auf der Bundesratssitzung am Freitag stand auch die Fahrzeugzulassungsverordnung auf der Tagesordnung. In diesem Zusammenhang wurde das Thema Kfz-Wunschkennzeichen behandelt und eine zügige Behandlung des sächsischen Anliegens durch die Bundesregierung fest zugesagt. Im alten Kreis Löbau-Zittau stehen unter anderem die Stadträte in Löbau und Zittau hinter dem Vorhaben. Entsprechende Beschlüsse wurden bereits gefasst.

„Sachsen unterstützt den Wunsch seiner Bürger nach ,ihren’ alten Kfz-Kennzeichen. Wir setzen uns auf Bundesebene aktiv dafür ein, dem Bürger die Wahl zu lassen, mit welchem Kennzeichen er Heimatort oder Landkreis repräsentieren möchte“, so der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) und weiter: „Wichtig ist, dass wir zügig zu einer unbürokratischen Regelung finden.“
 

Drei Vereine gewinnen je 1000Euro

Löbau-Zittau. Drei Vereine aus dem Landkreis Löbau-Zittau haben bei der Online-Abstimmung „Dibadu und dein Verein“ der größten deutschen Direktbank gewonnen und bekommen jeweils 1000 Euro. Die Gewinner sind auf Rang 378 der EHC Jonsdorfer Falken mit 8253 Stimmen, der O-See-Challenge-Ausrichter Wasser- und Surfsportverein Zittau (648/8101) und die SG Großschweidnitz (979/ 7923).

Insgesamt haben sich 55 Vereine aus der Region Löbau-Zittau beteiligt, deutschlandweit waren es über 19000. Die Bank hat den 1000 Vereinen mit den meisten Stimmen 1000 Euro versprochen. Für Platz 1 waren über 18000 Stimmen notwendig. Er ging an einen Duisburger Verein. Die Bank will die Aktion 2012 wiederholen und stiftet erneut eine Million Euro. (SZ/tm)

Rangliste der Vereine mit PLZ 02794:

   

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