Sonntag, Mai 20, 2012
   
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Bundesrat will zu Wunschkennzeichen schnellen Entscheid

Landkreis/Berlin. Auf der Bundesratssitzung am Freitag stand auch die Fahrzeugzulassungsverordnung auf der Tagesordnung. In diesem Zusammenhang wurde das Thema Kfz-Wunschkennzeichen behandelt und eine zügige Behandlung des sächsischen Anliegens durch die Bundesregierung fest zugesagt. Im alten Kreis Löbau-Zittau stehen unter anderem die Stadträte in Löbau und Zittau hinter dem Vorhaben. Entsprechende Beschlüsse wurden bereits gefasst.

„Sachsen unterstützt den Wunsch seiner Bürger nach ,ihren’ alten Kfz-Kennzeichen. Wir setzen uns auf Bundesebene aktiv dafür ein, dem Bürger die Wahl zu lassen, mit welchem Kennzeichen er Heimatort oder Landkreis repräsentieren möchte“, so der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) und weiter: „Wichtig ist, dass wir zügig zu einer unbürokratischen Regelung finden.“
Auf Initiative des Freistaates Sachsen war die Wiedereinführung auslaufender Kfz-Kennzeichen Beratungsgegenstand der Verkehrsministerkonferenz im Oktober. Der vorgeschlagene Weg, Wunschkennzeichen über eine Änderung der Fahrzeugzulassungsverordnung zu ermöglichen, wurde hier mehrheitlich angenommen. Ziel des Freistaates ist es, im Konsens mit Bund und Ländern zeitnah eine einheitliche Lösung im Interesse der Bürger zu finden.

Für den Freistaat Sachsen liegen aktuell 22 Anfragen von Städten zur Wiedereinführung auslaufender KfZ-Kennzeichen vor . (SZ)
Montag, 19. Dezember 2011
(Sächsische Zeitung)

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